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„Eine fantastische Einkaufsstadt“

Herbert Dachs gibt den Startschuss für die Initiative „Kauf vor Ort“

Handel ist Wandel – wohl selten zuvor beschrieb diese Weisheit die Situation des Einzelhandels treffender. Die Branche steht vor den größten Herausforderungen seit Jahrzehnten. Tiefgreifende Veränderungen im Einkaufsverhalten fordern die ortsansässigen Händler heraus. Die Stuttgarter Zeitung und die Stuttgarter Nachrichten starteten deshalb die Initiative „Kauf vor Ort. Weil deine Stadt alles hat.“ Herbert Dachs, Geschäftsführer der Stuttgarter Zeitung und der Stuttgarter Nachrichten, spricht im Interview über sein persönliches Einkaufsverhalten und warum die Zeitungen den Einzelhandel in der Region Stuttgart unterstützen.

Gehen Sie gerne einkaufen?

Ich gehe gerne einkaufen, wenn es die Zeit zulässt, insbesondere am Samstag. Als Neu- Stuttgarter überrascht mich die Stadt regelmäßig – positiv! Stuttgart ist eine fantastische Einkaufsstadt, die mehr hat, als so mancher vermutet. Sie konnte sich kontinuierlich weiterentwickeln und bietet in allen Segmenten ein tolles Angebot. Permanente Weiterentwicklung ist für nachhaltigen Kundenerfolg ein wesentliches Merkmal.

Was schätzen Sie am stationären Handel in Stuttgart und der Region?

In der Freizeit durch die Stuttgarter Innenstadt mit ihren vielen verschiedenen Fachgeschäften und einem reichhaltigen Sortiment zu bummeln, ist für viele Menschen wichtig. Einkauf muss Erlebnis sein. Für viele ist es nur schwer vorstellbar, ihre Einkäufe nur noch über das Internet zu besorgen.

Aber der Trend geht in diese Richtung.

Die Qualität einer Kommune bemisst sich auch an der Güte ihres Einzelhandels. Stuttgart bietet sehr viel und damit ein hervorragendes Umfeld für den Handel, der aus meiner Sicht auch langfristig nicht verdrängt wird. Selbst starke Online-Nutzer geben noch bis zu 80 Prozent des Umsatzes offline aus. Doch der Online-Handel lässt sich ebenso wenig aufhalten wie Filialbetriebe. Spätestens seit das Internet mobil wurde, ist online oder offline längst keine Entweder-oder-Entscheidung mehr. Rund 60 Prozent der Käufe, die stationär getätigt werden, werden online vorbereitet. Und umgekehrt stehen die Kunden mit dem Smartphone im Laden und vergleichen die Preise.

Was bedeutet das für die weitere Entwicklung?

Multichannel-Selling ist die Zukunft des Handels. Der stationäre Handel muss die Möglichkeiten, die der Online-Handel bietet, als Chance verstehen. Ich bin davon überzeugt, dass der Handel mehr vom Internet profitiert als das Internet vom Handel. Obgleich die Deutschen gerne kostenbewusst einkaufen, ist der Preis nicht der stärkste „Online-Treiber“. Vielmehr stehen Verfügbarkeit und bequeme Lieferung auf den Plätzen eins und zwei. Der Preis folgt erst auf Rang drei. Der Mausklick mag zwar bequem sein, doch Innovation, Inszenierung, Emotion und Wohlfühlfaktor könnten der Schlüssel sein.

Ist das ein Plädoyer für mehr Erlebnis, das der stationäre Handel bieten muss?

Ansprechende Flaniermeilen zu kreieren und durch eine Mischung aus Handel, Dienstleistungen und Gastronomie zu einem Erlebnis zu machen – das ist die anspruchsvolle Aufgabe der Gegenwart und Zukunft. Fachgeschäfte wandeln sich vom reinen Warenumschlagsplatz zum Markenerlebnisort. Egal wie groß oder klein der Geldbeutel auch sein mag, egal wie viel letztlich ausgegeben wird – es soll sich immer wieder lohnen, an diesen Ort zurückzukehren. Deshalb ist neben der Lage und dem hochwertigen Sortiment die Auffindbarkeit im Internet enorm wichtig. Nur ein Teil der Einzelhändler verfügt über einen Informationskanal im weltweiten Netz. Und das, obgleich jeder sechste Smartphone- Besitzer mehrmals pro Woche Informationen über lokale, stationäre Händler sucht.

Mit der großangelegten Kampagne wollen Stuttgarter Zeitung, Stuttgarter Nachrichten und Stuttgarter Wochenblatt den stationären Handel dabei unterstützen. Warum?

Wir sehen uns seit jeher als Partner des Handels für die Stadt und Region, in der wir leben und arbeiten. Partnerschaft bedeutet in meinen Augen, den Partner bestmöglich und vor allem nachhaltig zu unterstützen, insbesondere wenn er schwierige Zeiten durchlebt. Die Initiative „Kauf vor Ort. Weil deine Stadt alles hat“ unterstreicht dieses Bemühen nicht nur in idealer Art und Weise, sondern unterstützt auch andere Marketingmaßnahmen unserer Städte und Gemeinden.

Wie sieht die Initiative konkret aus?

Es ist ein nachhaltiges Konzept, das wir in den nächsten Jahren verfolgen werden. Diese 48-seitige Sonderbeilage in der Stuttgarter Zeitung und den Stuttgarter Nachrichten – selbstverständlich auch online – bildet den Auftakt. Gemeinsam mit den Unternehmen werden wir die Bedeutung und Moderne des lokalen Handels, der Gastronomie und des heimischen Handwerks in verschiedenen Werbe- und Reichweitenformaten herausstellen. In den kommenden Wochen und Monaten wollen wir unsere Leser umfassend zu diesem Thema informieren und auch ein Stück weit sensibilisieren. Der heutige Auftakt ist also der Beginn einer längeren Reise. Wir werden berichten.

Die Fragen stellte Barbara Wiesenhütter

Aktuell

Der Handel wird von allen Seiten unter Druck gesetzt

Debatte. Filialisierung, Online-Konkurrenz und die Probleme mit der Parkplatzsituation: Ein ganzes Bündel an Themen bewegte die Experten des ersten „Kauf vor Ort“-Round Table im Pressehaus. »






Die Meile gestaltet Zukunft

Verkaufsoffener Sonntag in Sillenbuchs Zentrum lockt viele Besucher an. »


„Die Aktion ist sehr wichtig für Stuttgart“

Die crossmediale Initiative „Kauf vor Ort“ von Stuttgarter Zeitung, Stuttgarter Nachrichten und Stuttgarter Wochenblatt ist ein Erfolgsmodell. »





„Die Resonanz ist durchweg positiv“

Herbert Dachs, Geschäftsführer der Stuttgarter Zeitung und Stuttgarter Nachrichten, erläutert im Interview, warum die Zeitungen die Unternehmen in der Region Stuttgart unterstützen und wie die Initiative bei Einzelhändlern und Kunden ankommt. »


So nah, so gut: lokaler Einzelhandel

Nur einen Mausklick entfernt wartet im World Wide Web ein unüberblickbares Warenangebot. Eine Versuchung, die vielen lokalen Einzelhändlern und Unternehmen das Leben schwer macht. Inzwischen begreifen viele von ihnen das Internet aber auch als Chance.»



Emotionales Einkaufserlebnis

Selbst starke Online-Nutzer geben noch bis zu 80 Prozent des Umsatzes offline aus – also im Laden vor Ort.

Der Mausklick mag bequem sein, doch Innovation, Inszenierung, Emotion und Wohlfühlfaktor könnten der Schlüssel sein. Hier ist der stationäre Handel stark.»

„Eine fantastische Einkaufsstadt“

Handel ist Wandel – wohl selten zuvor beschrieb diese Weisheit die Situation des Einzelhandels treffender. Die Branche steht vor den größten Herausforderungen seit Jahrzehnten. Tiefgreifende Veränderungen im Einkaufsverhalten fordern die ortsansässigen Händler heraus.»


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